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Boule Club Vin Rouge Graben-Neudorf
Bereits 1994 konnte man in unserer Gemeinde die ersten Kugelwerfer sehen,
aber erst 1997 war es soweit. Im Oktober wurde mit 22 Personen der Boule Club VIN ROUGE Graben-Neudorf e.V. gegründet. Mittlerweile ist unser Verein auf
über 70 Mitglieder jeden Alters gewachsen. Wir haben uns sowohl in der
Gemeinde als auch in der Bouleszene etabliert. Unter unserem damaligen
Vorstand Ronald Porath erstand in gemeinsamer Arbeit im Jahr 2000 unser
Boulodrome in der Tullastraße.
Seit 1997 veranstalten wir Jedes Jahr am Pfingstmontag den PFINGSTCUP, zu
dem wir immer über 100 Doublette-Teams aus dem gesamten Bundesgebiet und dem
benachbarten Ausland begrüssen dürfen. Am Pfingstsontag veranstalten wir
zusätzlich ein Ortsturnier, das Rainer- Groh-Gedächnisturnier, das mit 30-40
Mannschaften immer gut besucht ist.
Unser Verein ist in der Zeit von April bis Oktober in der Mittelbadischen
Bouleliga mit zwei Teams am Start. Unsere Erste spielt seit 2003 erfolgreich
in der Landesliga, die Zweite spielt in der Kreisliga.
Wichtig ist uns sowohl das sportliche Pétanque, als auch das gesellige
Boulespiel. So beteiligen wir uns seit mehreren Jahren auch an dem
Ferienprogramm unserer Gemeinde um Jugendliche und Kinder ebenso für unseren
Sport zu begeistern wie es wohl der Großteil unseres Vereines bereits ist.
Wir freuen uns auf jeden Neugierigen der mal bei uns reinschnuppern möchte.
Wir treffen uns regelmäßig zum Training und zum Spiel auf unserem
Vereinsgelände in der Tullastrasse.
Trainingszeiten:
Dienstags ab 17.00 Uhr und Samstags ab 14.00 Uhr
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Was ist
eigentlich PETANQUE oder BOULE ?
Das Kugelspiel aus Frankreich wird als Wettkampfsport Petanque, als
Freizeitspaß Boule genannt. Es wird mit Eisenkugeln von 7,05 - 8,00 cm
Durchmesser und 650 - 800 g Gewicht und einer Zielkugel („Schweinchen“) aus
Holz gespielt. Die Mannschaften bestehen aus je 3 Spielern (Triplette, jeder
hat 2 Kugeln) oder je 2 Spielern (Doublette, je 3 Kugeln) oder es wird
Einzel (Téte-â-Téte, je 3 Kugeln) gespielt.
Ziel des Spiels ist, möglichst viele eigene Kugeln näher zur Zielkugel zu
bringen,
als die beste Kugel des Gegners.
Zuerst wird gelost, wer beginnt. Der Gewinner zieht einen Wurfkreis, wirft
die Zielkugel (Entfernung 6-10m) und die erste Kugel möglichst nahe zum Ziel.
Dabei müssen die Spieler mit beiden Füßen im Kreis stehen. Dann kommt die
andere Mannschaft dran und versucht eine Kugel besser zu platzieren. Sie
muss spielen, bis das gelungen ist, oder alle eigenen Kugeln gespielt sind.
Wenn es gelingt, ist wieder die erste Mannschaft dran und es geht weiter wie
beschrieben.
Um die eigene Kugel näher an das Ziel zu bringen, gibt es zwei Möglichkeiten:
Der Spieler versucht seine Kugel besser zu platzieren als die gegnerische („Legen“)
oder die andere Kugel durch einen gezielten Wurf zu entfernen („Schiessen“).
Nachdem alle Kugeln beider Mannschaften gespielt sind, ist eine „Aufnahme“
beendet. Die Mannschaft, deren Kugel am nächsten zum Ziel liegt, erhält so
viele Punkte, wie eigene Kugeln näher liegen, als die beste des Gegners
(min. 1 Punkt, max. 6 Punkte). Sie zeichnet wieder einen Wurfkreis an der
Stelle, an der die Zielkugel lag,, wirft die Zielkugel und beginnt die
nächste Aufnahme. Das Spiel ist beendet, wenn eine Mannschaft 13 Punkte
erreicht hat.
Ein Spiel kann also bei großer Überlegenheit bereits in 3 Aufnahmen beendet
sein, kann sich aber auch, wenn pro Aufnahme nur ein Punkt vergeben wird bis
zu 2 Stunden hinziehen. Durch die verschiedenen taktischen Möglichkeiten wie
Schiessen, eigene Kugeln als Barriere auf den Weg zum Ziel legen oder die
Lage der Zielkugel zu verändern entsteht ein abwechslungsreiches und
spannendes Spiel, bei dem man sich immer wieder auf neue Spielsituationen
einstellen muss.
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